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    ODER  UND 

    Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit von einem Hai angegriffen zu werden und getötet zu werden?

    Seidenhai, Quelle 2

    Doug Perrine

    Unterschiedlichen Studien zufolge ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering. Weltweit ereignen sind jährlich ca.80 Haiattacken wovon 10 tödlich enden. Im vergleich dazu sterben jährlich 50 Menschen durch den Kontakt mit Quallen. Wenn man jetzt bedenkt das sich jährlich mehrere Millionen Menschen im Meer befinden um darin zu schwimmen, ist die Zahl der Haiangriffe eher gering und würde in einer Unfallstatistik wohl den letzten Platz belegen.

    Weltweit sterben mehr Menschen durch Bienen- und Wespenstiche als durch eine Haiattake, von den Verkehrsunfällen auf unseren Straßen ganz zu schweigen, aber dabei entwickelt niemand panische Angst vor Autos, was nur belegt, wie wenig rational unsere Beurteilung von Gefahr ist.

    Ein humorvoller australischer Meeresbiologe behauptet: “ Haie haben weit mehr Menschen das Leben gerettet, als ihnen Verletzungen zugefügt, weil aufgrund der alten Angst vor Haien weniger Menschen ins offene Meer hinausschwimmen und daher auch weniger ertrinken.”

    Ein anderer Forscher sagte: “Das beste Abwehrmittel für einen Hai ist eine trockene Sandwüste. Legen Sie sich dort auf den Boden, und Sie werden sicher sein.”, in Bezug auf das elektrische Abwehrsystem POD, das durch ein starkes elektrisches Feld, die Sinnesorgane der Hai funktionsunfähig macht.

    Kokosnüsse im Urlaub gefährlicher als Haie

    Erstaunliches Ergebnis einer Studie der Londoner Reiseversicherung “Club Direct”: Kokosnüsse sind im Urlaub ein größeres Risiko als Haie. So wurden im Jahr 2000 im Urlaub 79 Menschen von Haien angegriffen; 10 von ihnen starben. Durch Kokosnüsse würden aber jedes Jahr etwa 150 Menschen erschlagen. “Die Leute mögen sich darüber Sorgen machen, dass sie von Haien gebissen werden könnten”, sagte “Club-Direct”-Direktor Brent Escott. “Aber sie wären besser beraten, sich nicht unter Kokospalmen zu setzen.”

    Quelle: Bildzeitung vom 05.03.2002

    Ich habe hier mal einige Statistiken zusammen gefasst. Die Statistiken beziehen sich alle auf Angriffe des Weißen Hais gegenüber Schwimmer. Raus gekommen ist dabei, das weiße, männliche Personen im Alter zwischen 15 und 29 Jahren in der Zeit von 14 bis 16 Uhr in einer Wassertiefe bis 3 Metern und bei einer Wassertemperatur von 14 bis 20°C am gefährdesten sind. Wundert Sie das? Mich nicht, wenn man sich mal das Verhalten der Menschen in Bezug auf das Schwimmen im Meer betrachtet. Wir müssen uns immer vor Augen halten, das wir in den Lebensraum des Hais eindringen. Hätte der Hai es wirklich auf den Menschen abgesehen würden die belebten Badestrände der Welt ein reichgedeckter Tisch für die Haie sein. Oder würden Sie sich wundern, wenn Sie durch die Savanne Afrikas gehen von einem Löwen oder in den Everglades von Florida von einem Krokodil angefallen zu werden?


    Wieso greifen Haie Menschen an?

    Die Haie greifen in zwei Situationen den Menschen an. Einmal wenn sie ihr Revier verteidigen wollen und zum Anderen wenn die Haie den Menschen als Beute betrachten.

    Bei der Revierverteidigung muß man nicht provozierte und provozierte Angriffe unterscheiden. Wenn ein Taucher einen ruhenden Hai am Schwanz packt oder ihn versucht aus der Hand zu füttern ist es nur verständlich das der Hai zu beißt, also handelt es sich um einen provozierten Angriff. Wenn allerdings ein Surfer in dem Revier eines Hais vom Brett ins Wasser fällt, so greift der Hai  an, um der vermeintlichen “Gefahr” zu begegnen und hierbei handelt es sich dann um einen nicht provozieren Angriff.

    Bei Angriff, bei dem der Hai den Menschen als Beute ansieht, handelt es sich meist um eine Verwechslung. Kurt Amsler meint, das es sich hierbei nicht um Verwechslungen, sondern um “Gaumenbisse” handelt. (Siehe die Zusammenfassung seiner Reportage - “Das wahre Gesicht des Killers” auf der Seite -
    Der Weiße Hai)

    Bei den nicht provozierten Haiangriffen sind von den ca. 470 bekannten Haiarten 31 Arten in Erscheinung getreten. An oberster Stelle steht hier unangefochten der Weiße Hai mit 253 Angriffen, gefolgt von Tigerhai(91), Stierhai(66), Sandhai(36) und Schwarzspitzenhai(28)


    Wie kann man die Wahrscheinlichkeit eines Angriffs senken?

    • Bei lokalen Behörden über Haigefahr informieren
    • Bei Dämmerung und nachts nicht schwimmen
    • Blut und Körperflüssigkeiten (offene Wunden, Menstruation) ziehen Haie an
    • Keinen glänzenden Schmuck tragen (Lichtreflexe können Fische vortäuschen)
    • Nicht alleine schwimmen
    • Das vorhanden sein von Tümmlern bedeutet nicht, das es keine Haie gibt.

    Bei jeder Art von Verletzung durch einen Hai ist unbedingt ein Arzt aufzusuchen!

    Auch wenn ein Hai einen Menschen nur streift kommt es durch den Kontakt mit der Haihaut zu zahlreichen kleinen Schnitten, die durch die Hautzähne der Haie entstanden sind.

    Bei Bissen durch den Hai sind die Verletzungen um einiges ernsthafter. Die erste Hilfe besteht darin, die Blutung zu stoppen, die Wunde mit Textilien oder Gummi abzudecken und den Patienten zu stabilisieren. Im Krankenhaus kommt dann auf die Ärzte eine Menge Arbeit zu: entfernen von Zahnteilen, reinigen und verschließen der Wunde und das ist manchmal gar nicht so leicht je größer der Hai war.


     Ob der Surfer Angst hatte?

    Was glauben Sie und was sehen Sie hier auf dem Foto?

    Habe Sie es erkannt, das es sich hierbei nicht um einen Hai handelt, sondern um einen Delphin? Wenn nicht, seien Sie beruhigt, denn die Mehrheit von 87% (von 150 Befragten) hat auf den Foto einen Hai gesehen, vielleicht weil Sie ihn sehen wollten. Nur 10% haben den Delphin erkannt.

    Schauen Sie sich das Foto unten vom selben Tier noch einmal an und achten Sie genau auf die Schwanzflosse - sie ist waagerecht, wie bei Meeressäugetieren (Walen), und nicht senkrecht, wie sie für einen Hai sein müsste.

    SURF-TIPP

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